C. O. Müller - Galerie in der Residenz Eichstätt

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Ausgewählte Werke

   
Der Eishockeytormann  

Der Eishockeytormann

Öl auf Leinwand, 1936
125 x 100 cm

Zwar wurde C. O. Müllers „Bildbeitrag“ zur Olympiade 1936 in Nazi-Deutschland immer wieder als eine besonders „deutsche und heroische“ Malerei im Sinne der „Deutschen Kunst“ der Nationalsozialisten publiziert, aber die Verengung auf diesen einen Aspekt bei einer Bildanalyse zielt daneben.
Viel deutlicher lässt sich an dem großformatigen Leinwandbild ablesen, dass C. O. Müller in den 1930er Jahren dem Körper des Menschen, seiner Physiognomie und der darin zutage tretenden seelischen und mentalen Gestimmtheit auf der Spur war. Ganz gleich ob er sich nun dem Porträt, dem Bildnis oder dem Figurenbild widmete.

Die Landschaft, wie sie zum Beispiel auch im Hintergrund des Ölgemäldes „Der Eishockeytormann“ gezeigt wird, war dem Maler in den 1930er Jahren keinen intensiveren Blick wert. Der Mensch stand im Vordergrund seiner Malkunst. Die Landschaft als Bildinhalt entdeckte C. O. Müller erst im Rahmen eines Ostsee-Urlaubs 1940. Ab da konnte sie bei ihm zum eigenständigen und eigenwertigen Bildinhalt werden.

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