C. O. Müller - Galerie in der Residenz Eichstätt

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Leben und Werk

 

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Aus diesen elenden Jahren haben sich einige Ruinenlandschaften, Stadtansichten und kleine Figurenbilder aus Rumänien, Südrussland und von der Krim erhalten und zwei 1939 und 1941 unter dem Titel „Der Moloch Krieg“ entstandene kleinformatige Ölmalereien.

Eine davon ist heute im Besitz der C. O. Müller-Galerie des Landkreises Eichstätt. Und beide zeigen sie einen fischköpfigen Menschenfresser bei der „Arbeit“. Zwei düstere, tonige und symbolistisch aufgeladene Meisterwerke sind diese Darstellungen vom „Moloch Krieg“. An das Beste erinnern sie, was man aus diesen Jahren von dem Zeichner und Schriftsteller Alfred Kubin vor Augen haben mag.

Maler, Fabrikant, Kreispolitiker und regional, national und international tätiger Juror, Kunstfunktionär und Ausstellungsmacher war Müller nach dem Zweiten Weltkrieg.

1948 hatte er sich zusammen mit seiner Frau Ilse, die in München ein renommiertes Modeatelier unterhielt, in Grösdorf bei Kipfenberg eine Villa mit Atelier bauen lassen.

Von Grösdorf aus startete er dann nicht nur seine zweite Karriere, dorthin und ins geliebte Altmühltal

 

kehrte er auch immer wieder gerne zurück, wenn er Mal-Reisen nach Frankreich, nach Dalmatien oder nach Spanien unternommen hatte.

In den Jahren von 1948 bis 1956 war C. O. Müller stellvertretender Landrat von Eichstätt. Und immer war er als unermüdlicher Kunst- und Kultur- Botschafter, als Organisator von Ausstellungen und als Juror in Bayern, in Deutschland und im europäischen Ausland unterwegs. Als Präsident der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft holte er Ausstellungen zum Werk Picassos, Munchs, Cézannes, van Goghs, Toulouse-Lautrecs oder Kokoschkas und den Europäischen Expressionismus nach München ins Haus der Kunst.

Den neuen Strömungen gegenüber war Müller immer offen, wenn er für sich selbst auch reklamiert hatte, dass er als Maler „in der Reihe“, also in der kritischen Tradition einer „malerischen Malerei“, bleiben wolle. Die Zertrümmerung der Form oder gar des ins Bild gesetzten menschlichen Körpers um des „Pikanten“ oder „Frappanten“ willen, brachte Müller nie über sich.

Kunstpreise und Orden begleiteten den Erfolgreichen in den späten Jahren. Und er selbst entdeckte in der Kunst der Lithographie ein späte Herausforderung für

 

  Chronologische Biografie

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