C. O. Müller - Galerie in der Residenz Eichstätt

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Stillleben

 

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Im Jahre 1970 hat Müller seinem Lebenswerk mit dem letzten Ölgemälde „Große Rosen“ nochmals ein Blumenstillleben hinzugefügt. Dieses in einem sehr freien und transparenten Malduktus angelegte Ölbild atmet unwiderstehlich Stille und Leben.
In den Jahren davor hatte sich Müller auch gerne ganz ausdrücklich dem Vanitas-Motiv im Stillleben gewidmet. Etwa in den Gemälden „Venustorso mit Engel“ (1957), „Die großen Drei“ (1958) oder in den „Stillleben mit Totenkopf" (1962) und „Heterogenes Stillleben“ (1962). Sogar das Motiv des „Albertischen Fensters“ hat Müller in seine Stilllebenmalerei mehrfach integriert.

Der italienische Universalgelehrte Leon Battista Alberti verglich in seiner Schrift über die Malerei von 1453 den Blick auf ein Gemälde erstmals mit dem Blick durch ein geöffnetes Fenster.

C. O. Müller hat diesen Gedanken in seinem Werk in verwandelter Form immer wieder aufgegriffen.

So begrenzte er beispielsweise 1964 sein Stillleben „Hommage à Cézanne“ mit einem Ausblick auf Cézannes Bild „Die Kartenspieler“ von 1892. Und sein „Atelierstillleben Carneval“ (1964) komponierte Müller buchstäblich mit Blick auf Cézannes Gemälde „Harlekin“ von 1889/90.

 



















 
   

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